Die Spieler
Jede Mannschaft besteht aus
höchstens zehn Spielern, die alle einheitlich und einfarbig gekleidet sein müssen.
Das Trikot eines Spielers muß auf der Vorderseite und Rückseite eine gut
leserliche Nummer haben. Die Farbe der Short muß nicht gleich sein.
Während der Spielzeit müssen fünf Spieler jeder Mannschaft auf dem Spielfeld
sein - die übrigen sind Ersatz- bzw. Auswechselspieler. Ein Ersatzspieler wird
zum Spieler, wenn er spielberechtigt ist und im Spiel vom Schiedsrichter zum
Betreten des Spielfeldes aufgefordert wird.
Der Kapitän
Jede Mannschaft hat einen
auf dem Anschreibebogen eingetragenen Kapitain, der Vertreter seiner Mannschaft
auf dem Spielfeld ist. Nur er darf die Schiedsrichter (in höflicher Form) auf
Regelauslegungen oder wichtige Auskünfte ansprechen. Bei Verlassen des
Spielfeldes benennt er dem Schiedsrichter seinen Vertreter.
Der Trainer
In der Regel ist der Trainer
zugleich Coach, d.h. er betreut die Mannschaft im Spiel. Spätestens 20 Minuten
vor Spielbeginn nennt er dem Anschreiber die Namen und Nummern aller Spieler. Spätestens
10 Minuten vor Spielbeginn benennt der Trainer die fünf Spieler, die das Spiel
beginnen werden.
Trainer oder Trainer-Assistent sind während des Spiels die einzigen Vertreter
einer Mannschaft, die mit dem Schiedsgericht Verbindung aufnehmen dürfen. Sie
bekommen auf Anfrage vom Kampfgericht Auskünfte über Spielergebnis, Spielzeit
oder Foulanzahl und können außerdem eine angerechnete Auszeit verlangen.
Stehen darf während des Spiels nur der Trainer. Sind Trainer oder Assistent
verhindert, kann der Kapitän deren Aufgaben übernehmen.
Die Schiedsrichter
Es gibt einen 1. und einen
2. Schiedsrichter, die das Spiel mit Hilfe des Kampfgerichts in Übereinstimmung
mit den Regeln leiten. Der 1. Schiedsrichter entscheidet in allen
spielorganisatorisch wichtigen Fragen und solchen Punkten, die in den Regeln
nicht besonders behandelt werden. Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel Bei
jeder Regelübertretung durch Pfiff und zeigen ihre Entscheidungen mit den
entsprechenden Handzeichen deutlich an.
Bei Einwurf oder Freiwurf übergibt der Schiedsrichter demjenigen den Ball, der
den Einwurf oder Freiwurf ausführen will.
Das Kampfgericht
Es besteht aus einem
Anschreiber, einem Anschreiber - Assistenten, einem Zeitnehmer und einem
30-Sekunden-Zeitnehmer.
Der Anschreiber notiert die erzielten Punkte beider Mannschaften, so wie die
Freiwürfe. Für jeden Spieler notiert er die technischen und persöhnlichen
Fouls und vermerkt dann jedes Foul auch unter der Rubrik Mannschaftsfouls. Nach
dem siebten Mannschaftsfoul muß er es deutlich durch einen roten Anzeiger
zeigen. Außerdem notiert der Anschreiber die Auszeiten und muß dem Trainer
durch den Schiedsrichter dann darauf aufmerksam machen, wenn dieser die zweite
Auszeit in einer Halbzeit genommen hat.
Der Anschreiber-Assistent bedient die Anzeigetafel.
Der Zeitnehmer stoppt die reguläre Zeit in Deutschland von 20 Minuten pro
Halbzeit. Bei jedem Pfiff der Schiedsrichter stoppt er die Zeit, bis der Ball
wieder im Spiel ist. Er stoppt außerdem die eine Minute lange Auszeit. Am Ende
jeder Halbzeit läßt er das Spiel durch ein lautes Signal stoppen. Der
30-Sekunden-Zeitnehmer betätigt die 30-Sekunden-Anlage gemäß den Regeln. Sein
Signal bewirkt einen toten Ball und stoppt die Uhr.
Spielvorschriften
Die Spielzeit
Hier im Bereich des DBB
(Deutscher Basketball-Bund) gilt für die Männer, Frauen, sowie die A- , B- und
C-Jugendlichen aus zwei Halbzeiten von 20 Minuten und einer Pause von 10
Minuten. Die FIBA läßt auch eine Spielzeit von 4 x 12 Minuten und Zusätzlich
Pausen von 2 Minuten zwischen der 1. und 2. und der 3. und 4. Viertel zu.
Bei Punktegleichstand am Ende der Spielzeit wird so lange um jeweils 5 Minuten
verlängert, bis ein Sieger feststeht. Zwischen den Verlängerungen gibt es
immer eine Pause von 2 Minuten.
Der Spielbeginn
Das Spiel beginnt in jeder
Halbzeit und Verlängerung mit einem Sprungball zwischen zwei beliebigen
Spielern jeder Mannschaft im Mittelkreis.
Ist eine der beiden Mannschaften bis 15 Minuten nach Spielbeginn nicht mit
mindestens 5 Spielern angetreten, verliert sie das Spiel kampflos.
Der
Sprungball
Auf Sprungball wird
entschieden zu Beginn jeder Halbzeit bzw. Verlängerung und bei einem Halteball
(je ein Spieler zweier Manschaften haben Ballkontakt, ohne das einer der beiden
den Ball mit Leichtigkeit dem anderen wegnehmen kann); außerdem bei einem
Ausball, bei dem der Schiedsrichter nicht gesehen hat, wer zuletzt den Ball berührt
hat.
Bei einem Sprungball wirft der Schiedsrichter den Ball senkrecht im nächsten
Sprungkreis zwischen zwei gegnerischen Spielern über Sprunghöhe hoch. Einer
der beiden Spieler muß den Ball getippt haben, bevor die anderen Spieler den
Kreis betreten dürfen. Verstöße gegen die Sprungballregeln wie verlassen der
Sprungstellung, Fangen des Balls, Tippen vor dem höchsten Punkt b.z.w.
Eindringen eines Nichtspringers in den Kreis vor dem Tippen, wird mit Einwurf
des Gegners bestraft. Der Sprungball wird wiederholt, wenn deide Mannschaften
gegen die Regeln verstoßen haben oder wenn der Schiedsrichter den Ball nicht
gerade in die Luft geworfen hat.
Der Korberfolg und
seine Wertung
Ein Korb aus dem Feld zählt
2 Punkte; erfolgt der Wurf jenseits der 3-Punkte-Linie, zählt er 3 Punkte. Ein
Freiwurf zählt einen Punkt.
Das Spielende
Das Spiel ist beendet, wenn
das Signal des Zeitnehmers zum Ende der Spielzeit ertönt. Pfeifen die
Schiedsrichter kurz vor oder mit dem Ertönnen des Signals noch ein Foul, so
werden eventuelle Freiwürfe noch ausgeübt und gewertet. Erfolgt ein Korbwurf
kurz vor Ende der Spielzeit, zählt der Korb, wenn der Ball vor ablaufen der
Spielzeit in der Luft war.
Zeitnahme-Vorschriften
Die Betätigung der
Spieluhr
Beim Basketball wird, im
Gegensatz zum Fußball, nur die tatsächlich gespielte Zeit gestoppt, d.h. nur
die effektive Spielzeit. Der Zeitnehmer started die Spieluhr,
- wenn der Ball beim
Sprungwurf von einem der beidn Spieler getippt wurde;
- wenn der Ball nach dem
Einwurf von einem Spieler im Feld berührt wurde;
- wenn der Ball nach
einem erfolglosem Freiwurf im Spiel bleibt und von einem Spieler im Feld berührt
wurde.
Der Zeitnehmer stoppt die
Spieluhr,
- wenn die Zeit für
eine Spielperiode (Halbzeit oder Verlängerung) abgelaufen ist;
- wenn ein
Schiedsrichter pfeift;
- wenn das
30-Sekunden-Signal ertönt;
- wenn ein Trainer eine
Auszeit nimmt.
Die Auszeit
Eine Auszeit ist eine
Spielunterbrechung für die Trainer und Mannschaften, sich zu beraten und/oder
Anweisungen zu geben. Jeder Mannschaft stehen pro Halbzeit zwei Auszeiten zur
Verfügung, bei Verlängerung eine.
Der Trainer muß die Auszeit bei dem Anschreiber ankündigen, der wiederum teilt
es dem Schiedsrichter mit, der das Spiel beim nächsten toten Ball für die
Auszeit stoppen wird.
Die Schiedsrichter verfügen auch über eine Auszeit, diese können sie jedoch
wann immer sie wollen einsetzen, um wegen Verletzungen oder anderer triftiger Gründe
die Zeit anzuhalten.
Vorschriften für die
Spieler
Der Spielerwechsel
Ein Spielerwechsel kann nur
stattfinden, wenn der Ball tot ist,wenn der Einwechselspieler den Wechsel
rechtzeitig beim Anschreiber angemeldet hat und wenn der Anschreiber das Signal
zum Spielerwechsel gegeben hat. Es darf nur die Manschaft wechseln, die in
Ballbesitz ist. Nimmt sie diese wahr darf die gegnerische Mannschaft auch
wechseln.
Das Spielen des Balls
Der Ball darf nur mit den Händen
gespielt werden. Es ist verboten, mit dem Ball zu laufen, ihn zu treten oder mit
der Faust zu schlagen. Zufälliges Berühren des Balls mit Bein oder Fuß wird
nicht geahndet.
Ausball
Ein Spieler ist im Aus, wenn
irgend ein Körperteil die Begrenzungslinie oder außerhalb des Spielfeldes den
Boden, einen Gegenstand oder eine Person berührt.
Der Ball ist im Aus,
- wenn er die
Begrenzungslinie, den Boden oder irgendein Gegenstand außerhalb des
Spielfeldes berührt;
- wenn er einen Spieler
oder eine andere Person im Aus berührt;
- wenn er die
Hallendecke, die Hallenwände, die Stützpfosten oder die Rückseite des
Spielbretts berührt.
Nach einem Ausball hat die
Mannschaft Einwurf die den Ball nicht ins Aus beförderte.
Fortbewegung mit dem
Ball
Ein Spieler in
Ballbesitz darf sich unter einhändigem Dribbeln des Balls fortbewegen. Er darf
den Ball dabei tippen, prellen oder rollen.
Der Spieler darf beim Dribbeln
- die Spielhand
wechseln;
- zwischen den Bodenberührungen
des Balls so viele Schritte machen, wie er will.
Nicht erlaubt ist,
- bei Beginn eines
Dribblings das Standbein lösen, ehe der Ball zum ersten Tippen die Hand
verlassen hat;
- den Ball zu Beginn
oder während eines Dribblings anzuheben und mit einer "schaufelden"
Bewegung auf den Boden zu prellen;
- Den Ball während
eines Dribblings in beide Hände zu nehmen oder mit beiden Händen zu berühren;
- nach Beendigung eines
Dribblings und Ballkontakt erneut weiter zu dribbeln (Doppelfehler).
Doppeldribbling wird mit
Einwurf des Gegners bestraft.
Wenn ein Spieler mit Ball nicht dribbelt, ist seine Bewegungsfreiheit durch die
Schrittregel eingeschränkt. Er darf, solange er den Ball hält, nur zwei Fußkontakte
ausführen (Sonderregelung bei Sternschritt), danach muß er passen oder auf den
Korb werfen.
Die Zeitregel
Die 3-Sekunden-Regel
Kein Spieler der
ballbesitzenden Mannschaft darf sich länger als drei aufeinanderfolgende
Sekunden in der begrenzten Zone des Gegners aufhalten (die Zone zwischen
Grundlinie und Freiwurflinie). Die Regel tritt außer Kraft, sobald bei einem
Wurf der Ball die Hand des Spielers verlassen hat, genauso wie bei einem toten
Ball und beim Rebound.
Bestraft wird die Verletzung der Regel mit Einwurf der gegnerischen Mannschaft.
die Fünf-Sekunden-Regel
Wenn ein nah bewachter
Spieler, der in Ballbesitz ist, nicht innerhalb von fünf Sekunden abspielt, auf
den Korb wirft oder dribbelt, erhält die gegnerische Mannschaft einen Einwurf.
Die Acht-Sekunden-Regel
Wenn eine Mannschaft in
ihrem Rückfeld Ballkontrolle erlangt hat, muß sie innerhalb von zehn Sekunden
den Ball über die Mittellinie ins Vorfeld gebracht haben. Anderseits erfolgt
Einwurf des Gegners an der Mittellinie.
Das Rückspiel
Kontrolliert eine Mannschaft
den Ball in ihrem Vorfeld darf der Ball nicht mehr zurück über die Mittellinie
gespielt werden. Der Spieler darf auch nicht mit einem Körperteil die Linie
oder das Rückfeld berühren. Wenn dies jedoch passiert, wird die Mannschaft mit
Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Mittellinie aus bestraft.
Die 24-Sekunden-Regel
Kommt eine Mannschaft in
Ballbesitz, so muß sie innerhalb von 30 Sekunden ihren Angriff abgeschlossen
haben. D.h., sie muß mindestens auf den gegnerischen Korb geworfen haben, einen
Ausball oder eine Spielunterbrechung bekommen haben wegen Verletzung eines
Spielers mit folgendem Einwurf für die Mannschaft , die zuvor in Ballbesitz
war. Schafft die Mannschaft es nicht, bekommt die gegnerische Mannschaft
Einwurf.
Regelverletzungen und
Strafen
Im Basketball unterscheiden
sich Regelübertretung und Fouls eindeutig. Eine Regelübertretung liegt dann
vor, wenn gegen die bis jetzt aufgeführten Regeln verstoßen wird. Sie wird mit
Ballverlust bestraft.
Ein Foul hingegen ist eine Regelverletzung in Verbindung mit persönlichem
Kontakt mit einem Gegenspieler (persönliches Foul) oder unsportlichem Verhalten
ohne persönlichen Kontakt (technisches Foul). Bestraft werden Fouls je nach
Situation mit Ballverlust, Sprungball oder Freiwürfen.
Der Einwurf
Jeder Einwurf erfolgt von außerhalb
des Spielfeldes nächst der Stelle, an der der Ball ins Aus gegangen ist oder an
der Stelle, an der das Foul begangen wurde. Der Einwurf ist an der Stelle
innerhalb von fünf Sekunden auszuführen.
Der Einwurf nach Korberfolg ist von der Stelle unterhalb des Korbes auch
innerhalb von fünf Sekunden auszuführen.
Sind am Spielfeldrand nicht mehr als 2 Meter Platz, so müssen beide
Mannschaften einen Meter abstandhalten.
Die Verletzung dieser Regeln wird mit Ballverlust bestraft.
Der Freiwurf
Der Freiwurf ist ein
ungehinderter Wurf des Gegners als Bestrafung eines Fouls, das begangen wurde.
Der Freiwerfer darf dabei aber nicht die Freiwurflinie be- oder übertreten,
bevor der Ball den Ring berührt hat.
Die Bestrafungen bei Verstößen ist sehr differenziert. Mann
unterscheidet in drei Grundsituationen:
1. Der Freiwerfer selbst
übertritt die Regeln, indem er z.B. die Freiwurflinie berührt oder zu früh
den Freiwurfraum betritt.
In diesem Fall kann kein Punkt erzielt werden. Die gegnerische Mannschaft
bekommt den Ball.
2. Der Korb oder das
Spielbrett werden berührt, während der Ball sich auf dem Ring befindet.
Bei Regelübertretung eines Mitspielers kann kein Punkt erzielt werden und das
bedeutet Ballverlust.
Werden Korb oder Spielbrett von einem gegnerischen Spieler berührt, gilt der
Korb als erfolgreich.
3. Mitspieler oder
Gegenspieler des Freiwerfers begehen Regelverstöße, indem sie die
Freiwurflinie oder den Freiwurfraum zu früh betreten und/oder den Freiwerfer stören.
Bei Regelübertretung durch einen Mitspieler zählt ein per Freiwurf erzielter
Korb, die Regelübertretung bleibt folgenlos. Spielfortsetzung: Einwurf hinter
der Grundlinie. Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, wird dem Gegner der Ball
zuerkannt. Spielfortsetzung: Einwurf in der Höhe der Freiwurflinie.
Erfolg die Regelübertretung durch einen Gegenspieler und ist der Wurf
erfolgreich, so zählt der Treffer. Die Regelübertretung bleibt wie oben
unbeachtet. Spielfortsetzung: Einwurf hinter der Grundlinie.
Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, wird die Regelübertretung folgerichtig mit
einem Ersatzwurf bestraft.
Wird die Regelübertretung von Spielern beider Mannschaften gleichzeitig
begangen, zählt der Korb, wenn der Freiwurf erfolgreich ist. Spielfortsetzung:
Einwurf hinter der Grundlinie. Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, Sprungball an
den Freiwurflinie.
Verhaltensregeln
(die sollte ich mir
lieber hinter die Ohren schreiben) :-)
Das technische Foul
Ein technisches Foul ist
eine Regelverletzung im Sinne unsportlichen erhaltens von Spielern,
Auswechselspielern, Trainern, Trainer-Assistenten oder Mannschaftsbegleitern im
Mannschaftsbank-Bereich ohne Körperkontakt. Als technische Fouls durch Spieler
gelten z.B.:
- Respektloses Anreden
oder Anschimpfen von Gegenspielern und Schiedsrichtern sowie provozierende
Gesten,
- Mißachten von
Schiedsrichterermahnungen oder -entscheidungen.
Technische Fouls eines
Spielers werden diesem als Foul angeschrieben; der Gegner erhält zwei Freiwürfe.
Technische Fouls können auch durch Trainer, Trainer-Assistent,
Auswechselspieler oder Mannschaftsbegleiter begangen werden, wie auch respektloses
Anreden von Anschreiber, Zeitnehmer bzw. Technischem Kommissar am
Anschreibetisch. Technische Fouls der Trainer oder "Bank" werden dem
Trainer angeschrieben, der nach dem dritten Foul aus der Halle gewiesen wird.
Die gegnerische Mannschaft erhält für diese Fouls zwei Freiwürfe und dann
noch Einwurf von der Mittellinie.
Das persönliche Foul
Ein persönliches Foul ist
eine Regelverletzung eines Spielers durch schuldhaften Körperkontakt mit einem
oder mehreren Gegenspielern. Ein solches Körperkontakt-Foul wird in den
Basketballregeln näher erläutert als:
- Blockieren, Sperren,
Halten, Stoßen, Rempeln, Beinstellen;
- Behindern der
Fortbewegung durch Ausstrecken von Arm, Schulter, Hüfte, Knie;
- Beugen des Körpers in
eine andere als die normale Haltung;
- regelwidriger Gebrauch
der Hände, Handchecking sowie irgend eine andere rohe Spielweise.
Zufällige Körperkontakte
Zufälliger Körperkontakt
sind auf dem Spielfeld nicht zu vermeiden, deshalb ist ein leichtes Handchecking
erlaubt, solange es nicht zum "pusching" überläuft oder den
Angreifer beeinträchtig.
Fouls durch
Verteidiger
Fouls ereignen sich natürlicherweise
in der Verteidigung weit häufiger als im Angriff. Viele Situationen sind
eindeutig, z.B. wenn der Verteidiger seinen Gegenspieler festhält, umklammert,
anrempelt, anspringt oder ihm gar ein Bein stellt. Auch wenn der Verteidiger
beim Versuch, Dribblings, Pässe oder Würfe zu unterbinden, den Arm und/oder
andere Körperteile des Angreifers berührt, ist dies ein (persönliches) Foul
und wird auch vom Anschreiber notiert.
Fouls durch den
Angreifer
Angreiferfouls sind selten
so klar festzustellen wie Verteidigerfouls. Zu den eindeutigen Angreiferfouls
gehören das Auflaufen auf einen rechtzeitig in der Bahn des Angreifers
stehenden Verteidigungsspieler sowie das Aufspringen auf einen stehenden
Verteidiger, z.B. beim Wurf oder Rebound, wenn der Angreifer nicht senkrecht
hochgesprungen ist.
Alle Formen des Festhaltens, Stoßen, Rempelns, usw. werden beim Angreifer
ebenso bestraft wie beim Verteidiger, allerdings kommen sie seltender vor und
sind häufig nicht als allgemeine Aktionen der Angreifer einzuordnen.
Strafen
Alle persönlichen Fouls
werden den jeweiligen Spielern angeschrieben. Beim fünften (persönlichen
und/oder technischen) Foul eines Spielers erfolgt der Ausschluß vom Spiel. Die
Mannschaft darf allerdings durch Auswechselspieler wieder komplettiert werden.
Wird das Foul an einem Spieler begangen, der nicht in einer Korbwurfaktion ist,
wird das Spiel auf Höhe des "Tatorts" mit einem Einwurf für die
Mannschaft fortgesetzt, deren Spieler gefoult wurde.
Wird ein Spieler bei einer Korbwurfaktion gefoult, erhält er je nach Situation
ein bis drei Freiwürfe. Als Korbwurfaktion zählt jedes Werfen oder Tippen des
Balls in Richtung Korb von Beginn der Bewegung an (die Wurfbewegung mit den
Armen muß bereits begonnen sein). Hat der Ball die Hand des Werfers verlassen,
gilt die Wurfaktion als beendet; bei einem Sprungwurf allerdings erst dann, wenn
beide Füße des Werfers am Boden sind.
Ist der Wurf trotz des Fouls erfolgreich, zählt der Treffer, und es wird zusätzlich
ein Wurf zuerkannt. Ist der Wurf nicht erfolgreich, werden je nach
Wurfentfernung zwei oder drei Freiwürfe zuerkannt, d.h. bei einem Wurfversuch
aus der Drei-Punkte-Zone erhält der Werfer drei, in allen anderen Fällen nur
zwei Freiwürfe.