Basketballregeln!!

 

Die Spieler

Jede Mannschaft besteht aus höchstens zehn Spielern, die alle einheitlich und einfarbig gekleidet sein müssen. Das Trikot eines Spielers muß auf der Vorderseite und Rückseite eine gut leserliche Nummer haben. Die Farbe der Short muß nicht gleich sein.
Während der Spielzeit müssen fünf Spieler jeder Mannschaft auf dem Spielfeld sein - die übrigen sind Ersatz- bzw. Auswechselspieler. Ein Ersatzspieler wird zum Spieler, wenn er spielberechtigt ist und im Spiel vom Schiedsrichter zum Betreten des Spielfeldes aufgefordert wird.

Der Kapitän

Jede Mannschaft hat einen auf dem Anschreibebogen eingetragenen Kapitain, der Vertreter seiner Mannschaft auf dem Spielfeld ist. Nur er darf die Schiedsrichter (in höflicher Form) auf Regelauslegungen oder wichtige Auskünfte ansprechen. Bei Verlassen des Spielfeldes benennt er dem Schiedsrichter seinen Vertreter.

Der Trainer

In der Regel ist der Trainer zugleich Coach, d.h. er betreut die Mannschaft im Spiel. Spätestens 20 Minuten vor Spielbeginn nennt er dem Anschreiber die Namen und Nummern aller Spieler. Spätestens 10 Minuten vor Spielbeginn benennt der Trainer die fünf Spieler, die das Spiel beginnen werden.
Trainer oder Trainer-Assistent sind während des Spiels die einzigen Vertreter einer Mannschaft, die mit dem Schiedsgericht Verbindung aufnehmen dürfen. Sie bekommen auf Anfrage vom Kampfgericht Auskünfte über Spielergebnis, Spielzeit oder Foulanzahl und können außerdem eine angerechnete Auszeit verlangen. Stehen darf während des Spiels nur der Trainer. Sind Trainer oder Assistent verhindert, kann der Kapitän deren Aufgaben übernehmen.

Die Schiedsrichter

Es gibt einen 1. und einen 2. Schiedsrichter, die das Spiel mit Hilfe des Kampfgerichts in Übereinstimmung mit den Regeln leiten. Der 1. Schiedsrichter entscheidet in allen spielorganisatorisch wichtigen Fragen und solchen Punkten, die in den Regeln nicht besonders behandelt werden. Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel Bei jeder Regelübertretung durch Pfiff und zeigen ihre Entscheidungen mit den entsprechenden Handzeichen deutlich an.
Bei Einwurf oder Freiwurf übergibt der Schiedsrichter demjenigen den Ball, der den Einwurf oder Freiwurf ausführen will.

Das Kampfgericht

Es besteht aus einem Anschreiber, einem Anschreiber - Assistenten, einem Zeitnehmer und einem 30-Sekunden-Zeitnehmer.
Der Anschreiber notiert die erzielten Punkte beider Mannschaften, so wie die Freiwürfe. Für jeden Spieler notiert er die technischen und persöhnlichen Fouls und vermerkt dann jedes Foul auch unter der Rubrik Mannschaftsfouls. Nach dem siebten Mannschaftsfoul muß er es deutlich durch einen roten Anzeiger zeigen. Außerdem notiert der Anschreiber die Auszeiten und muß dem Trainer durch den Schiedsrichter dann darauf aufmerksam machen, wenn dieser die zweite Auszeit in einer Halbzeit genommen hat.
Der Anschreiber-Assistent bedient die Anzeigetafel.
Der Zeitnehmer stoppt die reguläre Zeit in Deutschland von 20 Minuten pro Halbzeit. Bei jedem Pfiff der Schiedsrichter stoppt er die Zeit, bis der Ball wieder im Spiel ist. Er stoppt außerdem die eine Minute lange Auszeit. Am Ende jeder Halbzeit läßt er das Spiel durch ein lautes Signal stoppen. Der 30-Sekunden-Zeitnehmer betätigt die 30-Sekunden-Anlage gemäß den Regeln. Sein Signal bewirkt einen toten Ball und stoppt die Uhr.

Spielvorschriften

Die Spielzeit

Hier im Bereich des DBB (Deutscher Basketball-Bund) gilt für die Männer, Frauen, sowie die A- , B- und C-Jugendlichen aus zwei Halbzeiten von 20 Minuten und einer Pause von 10 Minuten. Die FIBA läßt auch eine Spielzeit von 4 x 12 Minuten und Zusätzlich Pausen von 2 Minuten zwischen der 1. und 2. und der 3. und 4. Viertel zu.
Bei Punktegleichstand am Ende der Spielzeit wird so lange um jeweils 5 Minuten verlängert, bis ein Sieger feststeht. Zwischen den Verlängerungen gibt es immer eine Pause von 2 Minuten.

Der Spielbeginn

Das Spiel beginnt in jeder Halbzeit und Verlängerung mit einem Sprungball zwischen zwei beliebigen Spielern jeder Mannschaft im Mittelkreis.
Ist eine der beiden Mannschaften bis 15 Minuten nach Spielbeginn nicht mit mindestens 5 Spielern angetreten, verliert sie das Spiel kampflos.

Der Sprungball

Auf Sprungball wird entschieden zu Beginn jeder Halbzeit bzw. Verlängerung und bei einem Halteball (je ein Spieler zweier Manschaften haben Ballkontakt, ohne das einer der beiden den Ball mit Leichtigkeit dem anderen wegnehmen kann); außerdem bei einem Ausball, bei dem der Schiedsrichter nicht gesehen hat, wer zuletzt den Ball berührt hat.
Bei einem Sprungball wirft der Schiedsrichter den Ball senkrecht im nächsten Sprungkreis zwischen zwei gegnerischen Spielern über Sprunghöhe hoch. Einer der beiden Spieler muß den Ball getippt haben, bevor die anderen Spieler den Kreis betreten dürfen. Verstöße gegen die Sprungballregeln wie verlassen der Sprungstellung, Fangen des Balls, Tippen vor dem höchsten Punkt b.z.w. Eindringen eines Nichtspringers in den Kreis vor dem Tippen, wird mit Einwurf des Gegners bestraft. Der Sprungball wird wiederholt, wenn deide Mannschaften gegen die Regeln verstoßen haben oder wenn der Schiedsrichter den Ball nicht gerade in die Luft geworfen hat.

Der Korberfolg und seine Wertung

Ein Korb aus dem Feld zählt 2 Punkte; erfolgt der Wurf jenseits der 3-Punkte-Linie, zählt er 3 Punkte. Ein Freiwurf zählt einen Punkt.

Das Spielende

Das Spiel ist beendet, wenn das Signal des Zeitnehmers zum Ende der Spielzeit ertönt. Pfeifen die Schiedsrichter kurz vor oder mit dem Ertönnen des Signals noch ein Foul, so werden eventuelle Freiwürfe noch ausgeübt und gewertet. Erfolgt ein Korbwurf kurz vor Ende der Spielzeit, zählt der Korb, wenn der Ball vor ablaufen der Spielzeit in der Luft war.

Zeitnahme-Vorschriften

Die Betätigung der Spieluhr

Beim Basketball wird, im Gegensatz zum Fußball, nur die tatsächlich gespielte Zeit gestoppt, d.h. nur die effektive Spielzeit. Der Zeitnehmer started die Spieluhr, Der Zeitnehmer stoppt die Spieluhr,

Die Auszeit

Eine Auszeit ist eine Spielunterbrechung für die Trainer und Mannschaften, sich zu beraten und/oder Anweisungen zu geben. Jeder Mannschaft stehen pro Halbzeit zwei Auszeiten zur Verfügung, bei Verlängerung eine.
Der Trainer muß die Auszeit bei dem Anschreiber ankündigen, der wiederum teilt es dem Schiedsrichter mit, der das Spiel beim nächsten toten Ball für die Auszeit stoppen wird.
Die Schiedsrichter verfügen auch über eine Auszeit, diese können sie jedoch wann immer sie wollen einsetzen, um wegen Verletzungen oder anderer triftiger Gründe die Zeit anzuhalten.

Vorschriften für die Spieler

Der Spielerwechsel

Ein Spielerwechsel kann nur stattfinden, wenn der Ball tot ist,wenn der Einwechselspieler den Wechsel rechtzeitig beim Anschreiber angemeldet hat und wenn der Anschreiber das Signal zum Spielerwechsel gegeben hat. Es darf nur die Manschaft wechseln, die in Ballbesitz ist. Nimmt sie diese wahr darf die gegnerische Mannschaft auch wechseln.

Das Spielen des Balls

Der Ball darf nur mit den Händen gespielt werden. Es ist verboten, mit dem Ball zu laufen, ihn zu treten oder mit der Faust zu schlagen. Zufälliges Berühren des Balls mit Bein oder Fuß wird nicht geahndet.

Ausball

Ein Spieler ist im Aus, wenn irgend ein Körperteil die Begrenzungslinie oder außerhalb des Spielfeldes den Boden, einen Gegenstand oder eine Person berührt.
Der Ball ist im Aus,
Nach einem Ausball hat die Mannschaft Einwurf die den Ball nicht ins Aus beförderte.

Fortbewegung mit dem Ball

 Ein Spieler in Ballbesitz darf sich unter einhändigem Dribbeln des Balls fortbewegen. Er darf den Ball dabei tippen, prellen oder rollen.
Der Spieler darf beim Dribbeln
Nicht erlaubt ist, Doppeldribbling wird mit Einwurf des Gegners bestraft.
Wenn ein Spieler mit Ball nicht dribbelt, ist seine Bewegungsfreiheit durch die Schrittregel eingeschränkt. Er darf, solange er den Ball hält, nur zwei Fußkontakte ausführen (Sonderregelung bei Sternschritt), danach muß er passen oder auf den Korb werfen.

Die Zeitregel

Die 3-Sekunden-Regel

Kein Spieler der ballbesitzenden Mannschaft darf sich länger als drei aufeinanderfolgende Sekunden in der begrenzten Zone des Gegners aufhalten (die Zone zwischen Grundlinie und Freiwurflinie). Die Regel tritt außer Kraft, sobald bei einem Wurf der Ball die Hand des Spielers verlassen hat, genauso wie bei einem toten Ball und beim Rebound.
Bestraft wird die Verletzung der Regel mit Einwurf der gegnerischen Mannschaft.

die Fünf-Sekunden-Regel

Wenn ein nah bewachter Spieler, der in Ballbesitz ist, nicht innerhalb von fünf Sekunden abspielt, auf den Korb wirft oder dribbelt, erhält die gegnerische Mannschaft einen Einwurf.

Die Acht-Sekunden-Regel

Wenn eine Mannschaft in ihrem Rückfeld Ballkontrolle erlangt hat, muß sie innerhalb von zehn Sekunden den Ball über die Mittellinie ins Vorfeld gebracht haben. Anderseits erfolgt Einwurf des Gegners an der Mittellinie.

Das Rückspiel

Kontrolliert eine Mannschaft den Ball in ihrem Vorfeld darf der Ball nicht mehr zurück über die Mittellinie gespielt werden. Der Spieler darf auch nicht mit einem Körperteil die Linie oder das Rückfeld berühren. Wenn dies jedoch passiert, wird die Mannschaft mit Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Mittellinie aus bestraft.

Die 24-Sekunden-Regel

Kommt eine Mannschaft in Ballbesitz, so muß sie innerhalb von 30 Sekunden ihren Angriff abgeschlossen haben. D.h., sie muß mindestens auf den gegnerischen Korb geworfen haben, einen Ausball oder eine Spielunterbrechung bekommen haben wegen Verletzung eines Spielers mit folgendem Einwurf für die Mannschaft , die zuvor in Ballbesitz war. Schafft die Mannschaft es nicht, bekommt die gegnerische Mannschaft Einwurf.

Regelverletzungen und Strafen

Im Basketball unterscheiden sich Regelübertretung und Fouls eindeutig. Eine Regelübertretung liegt dann vor, wenn gegen die bis jetzt aufgeführten Regeln verstoßen wird. Sie wird mit Ballverlust bestraft.
Ein Foul hingegen ist eine Regelverletzung in Verbindung mit persönlichem Kontakt mit einem Gegenspieler (persönliches Foul) oder unsportlichem Verhalten ohne persönlichen Kontakt (technisches Foul). Bestraft werden Fouls je nach Situation mit Ballverlust, Sprungball oder Freiwürfen.

Der Einwurf

Jeder Einwurf erfolgt von außerhalb des Spielfeldes nächst der Stelle, an der der Ball ins Aus gegangen ist oder an der Stelle, an der das Foul begangen wurde. Der Einwurf ist an der Stelle innerhalb von fünf Sekunden auszuführen.
Der Einwurf nach Korberfolg ist von der Stelle unterhalb des Korbes auch innerhalb von fünf Sekunden auszuführen.
Sind am Spielfeldrand nicht mehr als 2 Meter Platz, so müssen beide Mannschaften einen Meter abstandhalten.
Die Verletzung dieser Regeln wird mit Ballverlust bestraft.

Der Freiwurf

Der Freiwurf ist ein ungehinderter Wurf des Gegners als Bestrafung eines Fouls, das begangen wurde. Der Freiwerfer darf dabei aber nicht die Freiwurflinie be- oder übertreten, bevor der Ball den Ring berührt hat.
 Die Bestrafungen bei Verstößen ist sehr differenziert. Mann unterscheidet in drei Grundsituationen:

1. Der Freiwerfer selbst übertritt die Regeln, indem er z.B. die Freiwurflinie berührt oder zu früh den Freiwurfraum betritt.
In diesem Fall kann kein Punkt erzielt werden. Die gegnerische Mannschaft bekommt den Ball.

2. Der Korb oder das Spielbrett werden berührt, während der Ball sich auf dem Ring befindet.
Bei Regelübertretung eines Mitspielers kann kein Punkt erzielt werden und das bedeutet Ballverlust.
Werden Korb oder Spielbrett von einem gegnerischen Spieler berührt, gilt der Korb als erfolgreich.

3. Mitspieler oder Gegenspieler des Freiwerfers begehen Regelverstöße, indem sie die Freiwurflinie oder den Freiwurfraum zu früh betreten und/oder den Freiwerfer stören.
Bei Regelübertretung durch einen Mitspieler zählt ein per Freiwurf erzielter Korb, die Regelübertretung bleibt folgenlos. Spielfortsetzung: Einwurf hinter der Grundlinie. Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, wird dem Gegner der Ball zuerkannt. Spielfortsetzung: Einwurf in der Höhe der Freiwurflinie.
Erfolg die Regelübertretung durch einen Gegenspieler und ist der Wurf erfolgreich, so zählt der Treffer. Die Regelübertretung bleibt wie oben unbeachtet. Spielfortsetzung: Einwurf hinter der Grundlinie.
Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, wird die Regelübertretung folgerichtig mit einem Ersatzwurf bestraft.
Wird die Regelübertretung von Spielern beider Mannschaften gleichzeitig begangen, zählt der Korb, wenn der Freiwurf erfolgreich ist. Spielfortsetzung: Einwurf hinter der Grundlinie. Ist der Freiwurf nicht erfolgreich, Sprungball an den Freiwurflinie.

Verhaltensregeln    (die sollte ich mir lieber hinter die Ohren schreiben) :-)

Das technische Foul

Ein technisches Foul ist eine Regelverletzung im Sinne unsportlichen erhaltens von Spielern, Auswechselspielern, Trainern, Trainer-Assistenten oder Mannschaftsbegleitern im Mannschaftsbank-Bereich ohne Körperkontakt. Als technische Fouls durch Spieler gelten z.B.: Technische Fouls eines Spielers werden diesem als Foul angeschrieben; der Gegner erhält zwei Freiwürfe.
Technische Fouls können auch durch Trainer, Trainer-Assistent, Auswechselspieler oder Mannschaftsbegleiter begangen werden, wie auch respektloses Anreden von Anschreiber, Zeitnehmer bzw. Technischem Kommissar am Anschreibetisch. Technische Fouls der Trainer oder "Bank" werden dem Trainer angeschrieben, der nach dem dritten Foul aus der Halle gewiesen wird. Die gegnerische Mannschaft erhält für diese Fouls zwei Freiwürfe und dann noch Einwurf von der Mittellinie.

Das persönliche Foul

Ein persönliches Foul ist eine Regelverletzung eines Spielers durch schuldhaften Körperkontakt mit einem oder mehreren Gegenspielern. Ein solches Körperkontakt-Foul wird in den Basketballregeln näher erläutert als:

Zufällige Körperkontakte

Zufälliger Körperkontakt sind auf dem Spielfeld nicht zu vermeiden, deshalb ist ein leichtes Handchecking erlaubt, solange es nicht zum "pusching" überläuft oder den Angreifer beeinträchtig.

Fouls durch Verteidiger

Fouls ereignen sich natürlicherweise in der Verteidigung weit häufiger als im Angriff. Viele Situationen sind eindeutig, z.B. wenn der Verteidiger seinen Gegenspieler festhält, umklammert, anrempelt, anspringt oder ihm gar ein Bein stellt. Auch wenn der Verteidiger beim Versuch, Dribblings, Pässe oder Würfe zu unterbinden, den Arm und/oder andere Körperteile des Angreifers berührt, ist dies ein (persönliches) Foul und wird auch vom Anschreiber notiert.

Fouls durch den Angreifer

Angreiferfouls sind selten so klar festzustellen wie Verteidigerfouls. Zu den eindeutigen Angreiferfouls gehören das Auflaufen auf einen rechtzeitig in der Bahn des Angreifers stehenden Verteidigungsspieler sowie das Aufspringen auf einen stehenden Verteidiger, z.B. beim Wurf oder Rebound, wenn der Angreifer nicht senkrecht hochgesprungen ist.
Alle Formen des Festhaltens, Stoßen, Rempelns, usw. werden beim Angreifer ebenso bestraft wie beim Verteidiger, allerdings kommen sie seltender vor und sind häufig nicht als allgemeine Aktionen der Angreifer einzuordnen.

Strafen

Alle persönlichen Fouls werden den jeweiligen Spielern angeschrieben. Beim fünften (persönlichen und/oder technischen) Foul eines Spielers erfolgt der Ausschluß vom Spiel. Die Mannschaft darf allerdings durch Auswechselspieler wieder komplettiert werden. Wird das Foul an einem Spieler begangen, der nicht in einer Korbwurfaktion ist, wird das Spiel auf Höhe des "Tatorts" mit einem Einwurf für die Mannschaft fortgesetzt, deren Spieler gefoult wurde.
Wird ein Spieler bei einer Korbwurfaktion gefoult, erhält er je nach Situation ein bis drei Freiwürfe. Als Korbwurfaktion zählt jedes Werfen oder Tippen des Balls in Richtung Korb von Beginn der Bewegung an (die Wurfbewegung mit den Armen muß bereits begonnen sein). Hat der Ball die Hand des Werfers verlassen, gilt die Wurfaktion als beendet; bei einem Sprungwurf allerdings erst dann, wenn beide Füße des Werfers am Boden sind.
Ist der Wurf trotz des Fouls erfolgreich, zählt der Treffer, und es wird zusätzlich ein Wurf zuerkannt. Ist der Wurf nicht erfolgreich, werden je nach Wurfentfernung zwei oder drei Freiwürfe zuerkannt, d.h. bei einem Wurfversuch aus der Drei-Punkte-Zone erhält der Werfer drei, in allen anderen Fällen nur zwei Freiwürfe.