Die sieben kleinen Inseln oberhalb Siziliens
Lipari, Vulcano, Panarea, Stromboli, Salina, Filicudi und Alicudi
Lipari -- die Lebendige -- Schon Odysseus wusste, wo das Herz des Archipels schlägt: im Schatten des Burgfelsens von Lipari ist der Pulsschlag sizilianischer Lebenslust am deutlichsten zu spüren. Von quirligen Atmosphäre der Metropole nahezu unberührt, besticht das "Hinterland" mit bukolischen Impressionen...
Panarea -- die Mondäne -- Schnittige Jachten, Luxusvillen, teure Restaurants und Nobeldiskos mit dem Sound aus New York und Mailand: Hier machen Italiens Schickimickis Urlaub - und bleiben auch am liebsten unter sich. Die Reste einer Bronzezeitsiedlung sind bevorzugtes Ziel der Tagestouristen...
Vulcano -- die Heiße -- Erst ein Sitzbad im heißen, heilsamen Schwefelschlamm, dann ein Sprung ins aufgeheizte Meer, ein Spaziergang zum Tal der Monster...
Stromboli -- die Feurige -- Ein Vulkan wie aus dem Bilderbuch, kristallklares Wasser an dunklen Stränden aus feinem Lavasand, verträumte Gäßchen ohne Straßenbeleuchtung und der kleinste Hafen Italiens: damit kann nur Stromboli auftrumpfen...
Alicudi -- die Einsame -- Wer mit sich allein und fern von allem sein will, ist auf Alicudi an der richtigen Adresse. Inselgefühl pur: Ein paar Dutzend Häuser, Schwalbennester gleich an steile Hänge gekrallt, ringsum nichts als Meer unter einem unendlich weitem Himmel, das Wort "Auto" ist nicht bekannt...
Filicudi -- die Intime -- Höhlen, Grotten und eine Nadelspitze mitten im Meer: Während sich Taucher auf Spurensuche nach antiken Schiffstragödien begeben, erklimmen Extrembergsteiger den "Spazierstock der Äolen"...
Salina -- die Ehrliche -- Kenner lieben die eigenwillige "grüne Perle" der Äolen am meisten, weil inmitten von Kapernfeldern und Weingärten der Tourismus für die Bauerninsel stets nur eine Nebenrolle spielt...
Mit Schiff und Fähre: Das ganze Jahre von Milazzo und Neapel. Im Sommer gibt es eine Fährverbindung von den Häfen von Palermo, Neapel, Sant,Agata di Militello und Cefalù. Es bestehen das ganze Jahr über gute tägliche Verbindungen zwischen Lipari Vulcano und Salina. Für Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi fährt eine Fähre zweimal täglich im Winter und mehrmals täglich im Sommer.
Mit dem Flugzeug: Die Äeolischen Inseln sind von den Flughäfen von Neapel, Catania, Reggio Calabria und Palermo erreichbar.
Mit dem Auto: Vom Norden: Das Auto kann in Neapel auf das Schiff der "Siremar" verladen werden; Wenn man von der Hauptinsel Sizilien kommt, besteht die Möglichkeit von Milazzo überzufahren.
Mit dem Zug: Bis Milazzo über Palermo oder Messina fahren. Von Milazzo fahren regelmässig Busse zum Hafen.